Neuigkeiten und Meldungen

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20. Oktober 2026Angriffe auf Sicherheitslücken in Fortinet und BeyondTrustSicherheitslückenFortinetDie US-Sicherheitsbehörde CISA warnt vor aktiven Cyberangriffen auf bekannte Schwachstellen in Produkten von Fortinet und BeyondTrust Remote Support.

Das Symptom

Die US-Sicherheitsbehörde CISA verzeichnet laufende Angriffe auf bestehende Sicherheitslücken in Produkten von Fortinet sowie in BeyondTrust Remote Support. Die betroffenen Systeme geraten gezielt in das Visier von Angreifern.

Unsere Empfehlung

Überprüft eure Infrastruktur umgehend auf den Einsatz der betroffenen Fortinet-Produkte und von BeyondTrust Remote Support. Prüft, ob alle notwendigen Patches und Sicherheitsupdates des Herstellers eingespielt sind, um die Systeme vor aktiven Exploits zu schützen.

Quelle: heise Security

16. Oktober 2026Mehrere Schwachstellen in Grafana veröffentlichtSicherheitslückenDas BSI warnt vor neuen Sicherheitslücken in Grafana. Angreifer können Schutzmaßnahmen umgehen, Denial of Service auslösen und auf Daten zugreifen.

Das Symptom

In Grafana wurden laut einer aktuellen Warnung des BSI CERT-Bund mehrere Schwachstellen entdeckt. Wenn ihr Grafana in eurer Infrastruktur einsetzt, solltet ihr die Meldung ernst nehmen und die Systeme prüfen.

Auswirkung

Die gefundenen Sicherheitslücken ermöglichen es Angreifern, bestehende Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Zudem besteht die Gefahr von Denial of Service Attacken, die eure Monitoring-Dienste lahmlegen können. Darüber hinaus ist ein unberechtigter Zugriff auf vertrauliche Informationen möglich.

Unsere Empfehlung

Das BSI stuft die Risiken als mittel ein. Zu konkreten Versionsnummern oder einem verfügbaren Patch nennt das Material derzeit keine Details. Wir empfehlen euch, die offiziellen Sicherheitshinweise des Herstellers Grafana im Blick zu behalten und bereitgestellte Updates zeitnah einzuspielen, sobald diese veröffentlicht werden.

Quelle: BSI CERT-Bund

16. Oktober 2026OpenSSH: Mehrere Sicherheitslücken entdecktSicherheitslückenDas BSI CERT-Bund warnt vor mehreren Schwachstellen in OpenSSH. Angreifer können Administratorrechte erlangen und Daten manipulieren.

Das Risiko

Das BSI CERT-Bund informiert über mehrere Schwachstellen in OpenSSH, die als hoch eingestuft sind. Wenn ihr OpenSSH im Einsatz habt, solltet ihr die aktuelle Warnung ernst nehmen.

Die Auswirkung

Ein erfolgreicher Angriff ermöglicht es Angreifern, umfassende Administratorrechte auf den betroffenen Systemen zu erlangen. Zudem können bestehende Sicherheitsmaßnahmen umgangen sowie sensible Daten offengelegt oder gezielt manipuliert werden.

Unsere Empfehlung

Prüft eure Linux-Server und Infrastrukturkomponenten auf die Verwendung von betroffenen OpenSSH-Versionen. Der Hersteller stellt dazu Informationen und Updates bereit. Kontrolliert eure Systeme regelmäßig und haltet eure Software auf dem neuesten Stand, um unbefugte Zugriffe zu verhindern.

Quelle: BSI CERT-Bund

16. Oktober 2026Mehrere Schwachstellen in Juniper Junos OS und Junos OS Evolved entdecktSicherheitslückenJuniperJuniper hat mehrere Schwachstellen in Junos OS und Junos OS Evolved veröffentlicht. Angreifer können unter anderem Code mit Admin-Rechten ausführen und Denial-of-Service-Zustände auslösen.

Das Risiko

Das BSI hat eine Sicherheitswarnung für Juniper Junos OS und Junos OS Evolved herausgegeben. Laut der Meldung vom 15.10.2026 existieren mehrere Schwachstellen, die von Angreifern ausgenutzt werden können.

Auswirkung

Die Sicherheitslücken ermöglichen es Angreifern, beliebigen Programmcode mit Administratorrechten auszuführen. Zudem könnt ihr von erweiterten Rechten, umgangenen Sicherheitsmaßnahmen sowie manipulierten oder offengelegten Daten betroffen sein. Auch Denial-of-Service-Zustände sind möglich.

Unsere Empfehlung

Prüft eure Juniper-Systeme umgehend auf betroffene Versionen von Junos OS und Junos OS Evolved. Setzt die vom Hersteller bereitgestellten Updates oder Patches zeitnah ein, um eure Netzwerke abzusichern.

Quelle: BSI CERT-Bund

14. Oktober 2026Kritische Sicherheitslücke in FortiSIEM entdecktSicherheitslückenFortinetEine Schwachstelle in FortiSIEM ermöglicht Angreifern möglicherweise die Ausführung von unbefugtem Code durch speziell präparierte Pakete. Der CVSSv3-Score liegt bei 9,4.

Das Symptom

Das Fortinet PSIRT hat am 13.10.2026 eine kritische Schwachstelle mit der Kennung FG-IR-26-180 und dem CVSSv3-Score von 9,4 veröffentlicht. Betroffen ist die Funktion phQueryMaster in FortiSIEM.

Ursache

Die Ursache liegt in einer unzureichenden Einschränkung des Pfadnamens auf ein beschränktes Verzeichnis, bekannt als Path Traversal oder CWE-22. Dadurch können unauthentifizierte Angreifer manipulierte Pakete an das System senden.

Auswirkung

Durch diesen Fehler beim Schreiben von Dateien können Angreifer unautorisierten Code oder Befehle auf den betroffenen Systemen ausführen. Der Hersteller stellt dazu im aktuellen Advisory keine spezifischen Workarounds zur Verfügung.

Unsere Empfehlung

Prüft eure Infrastruktur auf den Einsatz von FortiSIEM und gleicht eure Versionen mit den offiziellen Sicherheitshinweisen des Herstellers ab, sobald Updates bereitstehen.

Quelle: Fortinet PSIRT

8. Oktober 2026FBI warnt vor FortiBleed: Angriffe sperren FortiGate-Admins ausSicherheitslückenFortinetNetzwerk & InfrastrukturDas FBI warnt vor anhaltenden FortiBleed-Angriffen auf Fortinet FortiGate Firewalls und SSL VPN Gateways. Angreifer übernehmen die Kontrolle und sperren legitime Administratoren aus.

Die Bedrohung

Das FBI hat eine dringende Warnung herausgegeben: Die sogenannten FortiBleed-Angriffe sind weiterhin aktiv. Das Ziel der Angreifer sind exponierte Fortinet FortiGate Firewalls und SSL VPN Gateways. Wenn ein Angriff erfolgreich ist, hat das gravierende Folgen für eure IT-Sicherheit. Die Angreifer übernehmen die Kontrolle über die Systeme und sperren die legitimen Administratoren komplett aus.

Das Symptom

Das deutlichste Zeichen für eine Kompromittierung ist der plötzliche Verlust des administrativen Zugriffs auf eure FortiGate-Geräte oder SSL VPN Gateways. Wenn eure Admin-Logins nicht mehr funktionieren und ihr euch nicht mehr auf den Systemen anmelden könnt, solltet ihr sofort handeln. Da die Angriffe laut FBI aktiv laufen, ist schnelles Reagieren entscheidend, um weiteren Schaden von eurem Netzwerk abzuwenden.

Die Auswirkung

Sobald die Angreifer die administrativen Konten übernommen haben, verliert ihr die Kontrolle über eure zentrale Netzwerk- und Security-Infrastruktur. Die Angreifer können Konfigurationen ändern, VPN-Zugänge manipulieren oder sich weiter im internen Netz ausbreiten. Da FortiGate-Firewalls oft das Herzstück der Netzwerksicherheit im Mittelstand bilden, ist dieses Szenario ein kritischer Sicherheitsvorfall.

Unsere Empfehlung

Auch wenn im aktuellen Bericht des FBI keine spezifischen neuen Patch-Versionen genannt werden, solltet ihr eure Fortinet-Systeme umgehend überprüfen. Wir empfehlen euch dringend, eure Logdateien auf verdächtige Aktivitäten und fehlgeschlagene oder unerwartete erfolgreiche Admin-Logins zu untersuchen. Schränkt den administrativen Zugriff auf die Firewalls und VPN-Gateways so weit wie möglich ein – idealerweise sollte dieser nicht ungeschützt aus dem öffentlichen Internet erreichbar sein. Prüft zudem direkt bei Fortinet, welche Sicherheitsupdates und Workarounds für eure spezifischen Firmware-Versionen im Zusammenhang mit FortiBleed bereitstehen, und spielt diese unverzüglich ein. Wenn ihr Unterstützung bei der Analyse eurer Logfiles oder der Absicherung eurer Fortinet-Architektur benötigt, stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Quelle: BleepingComputer

3. Oktober 2026Angriffe auf FortiMail-Zero-Day-Lücke beobachtetSicherheitslückenFortinetFortinet warnt vor aktiven Angriffen auf eine kritische Zero-Day-Lücke in FortiMail. Die Schwachstelle ermöglicht die vollständige Übernahme der Geräte.

Das Symptom

Fortinet warnt aktuell vor gezielten Angriffen auf eine bisher ungemeldete Sicherheitslücke in FortiMail. Es handelt sich um einen klassischen Zero-Day-Exploit, der direkt aus dem Netzwerk heraus ausgenutzt wird.

Auswirkung

Die Schwachstelle ist gravierend, da sie Angreifern die komplette Übernahme der betroffenen FortiMail-Geräte ermöglicht. Wenn eure Systeme ungeschützt im Netz stehen, besteht akute Handlungsbedarf.

Workaround

Der Hersteller stellt laut den vorliegenden Informationen einen Workaround zur Verfügung, um die akute Gefahr einzudämmen. Details zu konkreten CVE-Nummern oder festen Versionsnummern nennt die Meldung bisher nicht.

Unsere Empfehlung

Prüft sofort eure FortiMail-Systeme und setzt den von Fortinet bereitgestellten Workaround um. Haltet die offiziellen Security Advisories des Herstellers im Blick, um bereitgestellte Patches unmittelbar nach Veröffentlichung einzuspielen.

Quelle: heise Security

3. Oktober 2026Kritische Zero-Day-Lücke in Fortinet FortiMail aktiv ausgenutztSicherheitslückenFortinetEine kritische Path-Traversal-Schwachstelle in Fortinet FortiMail wird aktiv für Zero-Day-Angriffe ausgenutzt. Unauthentifizierte Angreifer können Schadcode ausführen.

Die Schwachstelle

Fortinet warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke in FortiMail, die bereits aktiv in Zero-Day-Angriffen ausgenutzt wird. Die Schwachstelle wird unter der ID CVE-2026-104286 geführt und hat einen CVSS-Wert von 9.8 (Critical). Da die Lücke bereits aktiv ausgenutzt wird, hat auch die US-Behörde CISA sie am 01.10.2026 in ihren Katalog bekannter ausgenutzter Schwachstellen (Known Exploited Vulnerabilities) aufgenommen.

Die Ursache

Es handelt sich um eine sogenannte Path-Traversal-Schwachstelle (CWE-22). Durch eine unzureichende Beschränkung von Pfadnamen auf ein bestimmtes, eingeschränktes Verzeichnis können nicht authentifizierte Angreifer über speziell manipulierte HTTP- oder HTTPS-Anfragen beliebige Dateien auf dem zugrunde liegenden System schreiben.

Die Auswirkung

Da Angreifer beliebige Dateien schreiben können, ist es ihnen möglich, unbefugten Code oder Befehle auf den betroffenen Geräten auszuführen. Da für den Angriff weder eine Anmeldung am System noch eine Interaktion mit euren Benutzern erforderlich ist, ist das Risiko als extrem hoch einzustufen. Ob die Schwachstelle bereits in Ransomware-Kampagnen genutzt wird, ist laut den vorliegenden Informationen derzeit noch unbekannt.

Betroffene Versionen

Die Sicherheitslücke betrifft die folgenden Versionen von Fortinet FortiMail: FortiMail in den Versionen 8.0.0 bis 8.0.1, FortiMail von 7.6.0 bis 7.6.6, FortiMail von 7.4.0 bis 7.4.8 sowie FortiMail von 7.2.0 bis 7.2.9.

Unsere Empfehlung

Wenn ihr eine der betroffenen FortiMail-Versionen in eurem Unternehmen betreibt, solltet ihr umgehend handeln. Wir empfehlen euch, die vom Hersteller bereitgestellten Updates und Sicherheitsmaßnahmen unverzüglich einzuspielen, um eure Systeme vor Angriffen zu schützen. Prüft zudem eure Systeme auf ungewöhnliche HTTP- oder HTTPS-Anfragen, um eine mögliche Kompromittierung frühzeitig zu erkennen. Falls ihr Unterstützung bei der Absicherung eurer Fortinet-Infrastruktur benötigt, stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Quelle: BleepingComputer · CVE-2026-104286

12. September 2026Neue Schwachstellen in Fortinet FortiOS und FortiProxy gefährden eure SystemeSicherheitslückenFortinetDas BSI warnt vor mehreren Sicherheitslücken in Fortinet FortiOS und FortiProxy. Angreifer können dadurch Denial-of-Service-Zustände auslösen und sensible Informationen offenlegen.

Die Bedrohung

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine neue Warnung herausgegeben. In den weit verbreiteten Betriebssystemen FortiOS und der Proxy-Lösung FortiProxy von Fortinet wurden mehrere Schwachstellen entdeckt. Das Risiko wird vom BSI aktuell als mittel eingestuft. Dennoch solltet ihr diese Meldung nicht unterschätzen, da die betroffenen Komponenten zentrale Säulen eurer Netzwerksicherheit darstellen.

Die Auswirkungen

Ein Angreifer ist durch diese Sicherheitslücken in der Lage, gezielte Angriffe auf eure Infrastruktur durchzuführen. Konkret ermöglichen die Schwachstellen das Auslösen eines Denial of Service (DoS). Im schlimmsten Fall führt dies dazu, dass eure Sicherheitsgateways blockiert werden und der legitime Netzwerkverkehr lahmliegt. Zudem besteht die Gefahr, dass unbefugte Dritte sensible Informationen offenlegen und ausspähen können. Dies gefährdet die Vertraulichkeit eurer internen Daten direkt an den Außengrenzen des Netzwerks.

Fehlende Details in der Meldung

In der vorliegenden Meldung des BSI vom 09.09.2026 werden noch keine spezifischen CVE-Nummern oder die genauen betroffenen Versionsnummern aufgelistet. Auch zu möglichen Workarounds gibt es in diesem Dokument keine Angaben. Das bedeutet für euch jedoch keineswegs, dass ihr das Thema aufschieben solltet. Oftmals stellt der Hersteller die passenden Patches und detaillierte Informationen zeitgleich in seinen eigenen Support-Kanälen bereit.

Unsere Empfehlung

Wir empfehlen euch dringend, eure Fortinet-Systeme zeitnah zu überprüfen. Schaut im FortiGuard-Portal nach aktuellen Security Advisories für eure eingesetzten Versionen von FortiOS und FortiProxy. Sobald Updates verfügbar sind, solltet ihr diese nach einer kurzen Testphase in euren Wartungsfenstern installieren. Wenn ihr Unterstützung bei der Analyse eurer Firewall- und Proxy-Architektur oder beim Patch-Management benötigt, stehen wir als Partner bereit, um eure Systeme abzusichern.

Quelle: BSI CERT-Bund

12. September 2026Kritische Sicherheitslücke in GitLab: Sofortiges Handeln erforderlichSicherheitslückenFortinetEine kritische Path-Traversal-Schwachstelle in GitLab CE und EE wird bereits aktiv ausgenutzt. Unauthentifizierte Angreifer können beliebige Dateien vom Server auslesen. Updates stehen bereit.

Die Schwachstelle

GitLab warnt eindringlich vor einer kritischen Sicherheitslücke mit der Kennung CVE-2026-85706. Die Schwachstelle hat den maximalen CVSS-Wert von 10.0 erhalten. Betroffen sind sowohl die Community Edition (CE) als auch die Enterprise Edition (EE) von GitLab. Da die Lücke bereits aktiv ausgenutzt wird, hat die US-Sicherheitsbehörde CISA sie am 11. September 2026 in ihren Katalog bekannter ausgenutzter Schwachstellen aufgenommen.

Ursache und Auswirkung

Die Ursache liegt in einer fehlerhaften Pfadbegrenzung und einer fehlenden Authentifizierungsprüfung in der Repository Commits API von GitLab. Dadurch wird es unauthentifizierten Angreifern ermöglicht, sensible Systemdateien direkt vom Server auszulesen. Der CVSS-Vektor (CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:C/C:H/I:H/A:N) zeigt das enorme Bedrohungspotenzial: Der Angriff kann vollständig remote und ohne jegliche Benutzerinteraktion oder Anmeldung durchgeführt werden. Ob die Schwachstelle bereits für Ransomware-Angriffe genutzt wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Dennoch ist das Risiko extrem hoch, da die Lücke bereits aktiv in freier Wildbahn ausgenutzt wird.

Betroffene Versionen

Die Sicherheitslücke betrifft alle GitLab-Versionen ab Version 18.7 vor 19.1.8, Versionen ab 19.2 vor 19.2.6 sowie Versionen ab 19.3 vor 19.3.2.

Unsere Empfehlung

Wir empfehlen euch dringend, eure selbst gehosteten GitLab-Instanzen sofort zu prüfen. Wenn ihr Versionen im Bereich von 18.7 bis vor 19.1.8, 19.2 bis vor 19.2.6 oder 19.3 bis vor 19.3.2 einsetzt, müsst ihr unverzüglich handeln. Installiert die bereitgestellten Sicherheitsupdates auf die Versionen 19.1.8, 19.2.6 oder 19.3.2. Falls ein sofortiges Einspielen der Patches in eurer Umgebung nicht möglich ist, solltet ihr den Netzwerkzugriff auf die betroffenen Systeme restriktiv einschränken oder die Instanzen vorübergehend offline nehmen, um eine Kompromittierung zu verhindern.

Quelle: BleepingComputer · CVE-2026-85706

9. September 2026Schwachstelle im Agentless ZTNA Portal von FortiOS und FortiProxySicherheitslückenFortinetEine fehlerhafte Zertifikatsprüfung in FortiOS und FortiProxy ermöglicht Angreifern potenziell Man-in-the-Middle-Angriffe auf den Datenverkehr.

Das Symptom

Das Fortinet PSIRT hat am 08.09.2026 eine Schwachstelle unter der Kennung FG-IR-26-174 und dem CWE-295 veröffentlicht. Betroffen ist die fehlerhafte Zertifikatsprüfung (Improper Certificate Validation) im Agentless ZTNA Portal von FortiOS und FortiProxy.

Auswirkung

Die Schwachstelle wird mit einem CVSSv3 Score von 7.3 bewertet. Ein entfernter und nicht authentifizierter Angreifer kann diesen Fehler ausnutzen, um einen Man-in-the-Middle-Angriff auf den Kommunikationskanal zwischen dem ZTNA Portal und der dahinterliegenden Backend-Webseite durchzuführen.

Unsere Empfehlung

Prüft eure Systeme auf betroffene Versionen von FortiOS und FortiProxy. Da das bereitgestellte Material keine spezifischen Versionsnummern oder Workarounds nennt, solltet ihr euch direkt an die offiziellen Advisory-Seiten des Herstellers halten und bereitgestellte Updates einspielen, sobald diese verfügbar sind.

Quelle: Fortinet PSIRT

3. September 2026Sicherheitsrisiko bei ArubaOS-CX: Mehrere Schwachstellen gefaehrden eure SwitchesSicherheitslückenHPENetzwerk & InfrastrukturIm Betriebssystem ArubaOS-CX wurden mehrere Sicherheitsluecken entdeckt. Angreifer koennen unter anderem Schadcode mit Root-Rechten ausfuehren, Daten manipulieren und Denial-of-Service-Zustaende ausloesen.

Die Bedrohung

Das BSI CERT-Bund warnt aktuell vor mehreren Schwachstellen im Netzwerkbetriebssystem ArubaOS-CX von HPE Aruba. Die Sicherheitswarnung mit der Referenz WID-SEC-2026-3140 vom 02. September 2026 stuft das Risiko als hoch ein. Da Switches das Rueckgrat eurer IT-Infrastruktur bilden, solltet ihr diese Warnung aufmerksam pruefen und schnell handeln, um eure Netzwerke abzusichern.

Die Auswirkungen

Die Schwachstellen erlauben es Angreifern, tief in eure Systeme einzudringen. Erfolgreiche Angriffe koennen dazu fuehren, dass beliebiger Code mit erhoehten Rechten oder sogar vollstaendigen Root-Rechten ausgefuehrt wird. Darueber hinaus koennen Angreifer bestehende Sicherheitsmassnahmen umgehen und sich Administratorzugriff auf den betroffenen Geraeten verschaffen. Auch die Offenlegung oder gezielte Manipulation von Daten, Cross-Site-Scripting sowie das Ausloesen von Denial-of-Service-Zustaenden (DoS), die euer gesamtes Netzwerk lahmlegen koennen, sind moeglich.

Betroffene Systeme

In der vorliegenden Meldung des BSI werden keine konkreten Versionsnummern von ArubaOS-CX aufgefuehrt. Da der Hersteller HPE Aruba jedoch regelmaessig Sicherheitsupdates bereitstellt, solltet ihr eure installierten Versionen direkt mit den aktuellen Advisorys des Herstellers abgleichen. Wir muessen davon ausgehen, dass alle Systeme ohne die neuesten Sicherheits-Patches potenziell gefaehrdet sind.

Unsere Empfehlung

Wir empfehlen euch, die Management-Schnittstellen eurer Switches sofort abzusichern und den Zugriff darauf streng zu limitieren. Prueft umgehend, ob fuer eure eingesetzten ArubaOS-CX-Geraete Updates verfuegbar sind, und spielt diese zeitnah ein. Als Spezialisten fuer Netzwerk- und Security-Architekturen unterstuetzen wir euch gerne bei der Analyse eurer Systeme und dem Einspielen der notwendigen Patches.

Quelle: BSI CERT-Bund

28. August 2026Sicherheitslücke in Grafana: Authentisierte Angreifer können Dateien manipulierenSicherheitslückenEine mittelschwere Schwachstelle in Grafana ermöglicht es authentisierten Angreifern aus der Ferne, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und Dateien zu manipulieren. Sichert eure Monitoring-Systeme ab.

Die Schwachstelle

Das BSI (CERT-Bund) hat unter der Referenz WID-SEC-2026-3039 eine Warnung für die beliebte Visualisierungssoftware Grafana herausgegeben. Die Schwachstelle wird mit einem mittleren Schadensausmaß bewertet. Da Grafana in vielen IT-Infrastrukturen als zentrales Werkzeug für das Monitoring von Servern und Netzwerken dient, solltet ihr diese Meldung aufmerksam prüfen.

Die Auswirkung

Ein entfernter Angreifer, der bereits über ein Benutzerkonto auf dem System verfügt und somit authentisiert ist, kann die Sicherheitsvorkehrungen von Grafana umgehen. In der Folge ist es dem Angreifer möglich, Dateien auf dem System zu manipulieren. Dies kann weitreichende Folgen für die Integrität eurer Monitoring-Daten und die Stabilität der gesamten Plattform haben.

Ursache und betroffene Versionen

Der bereitgestellte Bericht des BSI enthält keine spezifischen Angaben zu den betroffenen Versionsnummern von Grafana oder zu den genauen technischen Ursachen im Quellcode. Auch ein konkreter CVSS-Wert wird in der Meldung nicht explizit aufgeführt, das Risiko wird jedoch als mittel eingestuft.

Unsere Empfehlung

Da für die Ausnutzung der Schwachstelle eine Authentisierung erforderlich ist, solltet ihr als erste Sofortmaßnahme die Benutzerkonten und Berechtigungen in euren Grafana-Instanzen überprüfen. Setzt das Prinzip der minimalen Rechtevergabe konsequent um. Wir empfehlen euch zudem, eure Grafana-Installationen umgehend auf die neuesten verfügbaren Versionen und Sicherheits-Patches des Herstellers zu prüfen und diese zeitnah einzuspielen. Wenn ihr eure Monitoring- und Security-Architekturen absichern wollt, unterstützen wir euch gerne beim Betrieb und der Härtung eurer Systeme.

Quelle: BSI CERT-Bund

28. August 2026Sicherheitswarnung für Linux-Kernel: BSI meldet mehrere SchwachstellenSicherheitslückenDas BSI warnt vor mehreren hochriskanten Schwachstellen im Linux-Kernel. Angreifer können Code ausführen, Rechte ausweiten oder Denial-of-Service-Zustände auslösen.

Das BSI CERT-Bund warnt aktuell vor mehreren Sicherheitslücken im Linux-Kernel. Die Bedrohung wird mit der Risikostufe „hoch“ bewertet. Da Linux-Server in vielen mittelständischen Unternehmen die Basis für kritische Dienste, Container-Plattformen oder Datenbanken bilden, solltet ihr hier schnell aktiv werden.

Die Auswirkungen

Ein Angreifer kann die Schwachstellen ausnutzen, um nicht näher spezifizierte Angriffe durchzuführen. Das Spektrum der möglichen Folgen ist breit: Es reicht von der Ausführung von beliebigem Code über die Ausweitung von Berechtigungen (Privilege Escalation) bis hin zur Offenlegung sensibler Informationen. Auch die gezielte Manipulation von Daten oder das Herbeiführen von Denial-of-Service-Zuständen (DoS), die eure Dienste lahmlegen, sind denkbar. Das BSI nennt in der Meldung WID-SEC-2026-3042 vom 27.08.2026 keine spezifischen CVE-Nummern oder betroffenen Subsysteme.

Relevanz für eure Infrastruktur

Der Linux-Kernel steuert die grundlegenden Funktionen eurer Betriebssysteme. Schwachstellen auf dieser Ebene sind besonders kritisch, da sie oft Sicherheitsbarrieren wie Container-Isolierungen oder Benutzertrennungen aushebeln können. Auch wenn im bereitgestellten Material keine konkreten Versionen genannt werden, solltet ihr davon ausgehen, dass eine Vielzahl aktueller Distributionen betroffen sein könnte.

Unsere Empfehlung

Wir empfehlen euch, eure Linux-Systeme umgehend auf verfügbare Updates zu prüfen. Da Kernel-Updates in der Regel einen Systemneustart erfordern, solltet ihr diese Wartungsfenster kurzfristig einplanen. Achtet darauf, die Patches zuerst in einer Testumgebung zu validieren, um Inkompatibilitäten zu vermeiden. Wenn ihr Unterstützung bei der Absicherung eurer Linux-Server-Infrastruktur, dem Patch-Management oder dem kontinuierlichen Monitoring benötigt, stehen wir euch gerne mit unserer Expertise zur Seite.

Quelle: BSI CERT-Bund

24. August 2026Authentifizierungsschwäche in FortiManager über CLI-KonfigurationSicherheitslückenFortinetEine Sicherheitslücke im FortiManager erlaubt es Angreifern mit gültigem Zertifikat unter bestimmten Bedingungen, verwaltete FortiGate-Geräte zu imitieren.

Das Problem

Das Fortinet PSIRT hat eine Sicherheitslücke mit der Kennung FG-IR-26-160 und einem CVSSv3-Score von 7.3 veröffentlicht. Betroffen sind FortiManager und FortiManager Cloud. Es handelt sich um eine Schwachstelle vom Typ Authentication Bypass Using an Alternate Path or Channel, geführt unter CWE-288.

Auswirkung

Die Schwachstelle kann es einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer ermöglichen, jedes von dem FortiManager verwaltete FortiGate zu imitieren. Voraussetzung dafür ist, dass eine spezifische CLI-Option via präparierter FGFM-Anfragen gesetzt wurde und der Angreifer über ein gültiges Zertifikat verfügt.

Unsere Empfehlung

Prüft eure FortiManager-Umgebungen auf entsprechende CLI-Konfigurationen und die Verwendung von FGFM-Anfragen. Weitere Details und Hinweise zur Behebung entnehmt ihr direkt den offiziellen Sicherheitshinweisen von Fortinet.

Quelle: Fortinet PSIRT

24. August 2026Schwachstelle in der RADIUS-Admin-Authentifizierung bei FortiWebSicherheitslückenFortinetEine fehlerhafte Authentifizierung in FortiWeb ermöglicht unter bestimmten Bedingungen den unautorisierten Zugriff über die GUI oder CLI mit beliebigen Anmeldedaten.

Das Symptom

Das Fortinet PSIRT hat eine Schwachstelle gemeldet, die unter der Kennung FG-IR-26-158 beziehungsweise CWE-287 geführt wird. Die Schwachstelle betrifft die Remote-RADIUS-Type-Admin-Authentifizierung von FortiWeb.

Ursache

Es handelt sich um eine unzureichende beziehungsweise fehlerhafte Authentifizierung. Das Problem tritt auf, wenn FortiWeb mit spezifischen, von den Standardeinstellungen abweichenden Konfigurationen für die RADIUS-Admin-Authentifizierung betrieben wird.

Auswirkung

Das Fortinet PSIRT bewertet die Schwachstelle mit einem CVSSv3 Score von 8.8 und stuft sie damit als hoch ein. Ein nicht authentifizierter Angreifer aus der Ferne kann sich unter Umständen mit einem beliebigen Benutzernamen und einem beliebigen Passwort in die GUI oder CLI von FortiWeb einloggen.

Unsere Empfehlung

Prüft eure FortiWeb-Konfiguration, ob ihr die betroffene Remote-RADIUS-Type-Admin-Authentifizierung mit den genannten spezifischen Einstellungen im Einsatz habt. Da im vorliegenden Material keine konkreten Workarounds oder Patch-Versionen genannt werden, solltet ihr direkt die offiziellen Hinweise des Herstellers über das FortiGuard PSIRT beachten und eure Systeme entsprechend absichern.

Quelle: Fortinet PSIRT

19. August 2026Wenn dein Transceiver „zu heiß und zu kalt gleichzeitig“ meldet: Ein 100G-Bug aus der PraxisBugsFortinetNetzwerk & InfrastrukturSporadisch flappende 100G-Trunks in einer FortiSwitch-MCLAG-Fabric — die Ursache waren QSFP28-Module, die im DDM-Monitoring gleichzeitig HIGH- und LOW-Alarme meldeten. Ein physikalisch unmöglicher Zustand.

Praxis-Finding: DDM-Fehlalarme bei 100G QSFP28-Modulen

Manchmal schickt einem das Monitoring Daten, die zuerst übersehen werden und dann einfach schlicht nicht sein können. Genau das war der Schlüssel zu einem Fall, der uns einige Tage mit Debugging beschäftigt hat — und der zeigt, warum man Alarmen nicht blind vertrauen sollte.

Das Symptom

In einer Datacenter-Umgebung mit FortiSwitch-MCLAG-Fabric flappten sporadisch 100G-Trunks zwischen Switches. Kein Muster, keine Korrelation mit Last oder Changes. Die üblichen Verdächtigen — Faser, Patchfeld, LACP-Timer, Auto-ISL — waren nach und nach alle raus.

Bei einer Fehleranalyse in einer Datacenter-Umgebung mit FortiSwitch-MCLAG-Fabric haben wir ein reproduzierbares Fehlverhalten bei originalen 100G QSFP28-SR4-Transceivern (WST-QS28-SR4-CF, Seriennummern beginnend mit TH5) identifiziert:

Die Module liefern im DDM/DDI-Monitoring gleichzeitig HIGH- und LOW-Alarme auf demselben Messwert — ein physikalisch unmöglicher Zustand.

Ursache: ist keine defekte Optik, sondern eine Non-Conformance im DDM-EEPROM, die bei zyklischem Polling (10-Minuten-Intervall) zu korrupten Messwerten führt.

Auswirkung: instabile LACP-Trunks durch fälschlich getriggerte Interface-Events.

Workaround: Statt EEPROM-abhängiger Auto-Negotiation explizite Konfiguration von Speed (100000sr4) und FEC (cl91) auf allen betroffenen Trunk-Member-Ports — memberweise, um Trunk-Ausfälle zu vermeiden.

Lösung: RMA der betroffenen QSFP-Module durch den Hersteller

Falls ihr FN-TRAN-QSFP28-SR4-Module mit TH5-Seriennummern im Einsatz habt: prüft eure DDM-Logs auf widersprüchliche Alarme, vor allem wenn es immer wieder sehr kurze Timeouts in der Kommunikation gibt!

10. Juli 2026Neue Website ist onlineUnsere neue Website ist online. Hier findest du künftig Neuigkeiten, Einblicke in aktuelle Themen und kurze Meldungen rund um Netzwerk- und Security-Architekturen.

Die neue Website von Co.Pr.Op IT-Services ist online. Hier findest du künftig Neuigkeiten, Einblicke in aktuelle Themen und kurze Meldungen rund um Netzwerk- und Security-Architekturen.

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